Der Garten I.S.A.Ac – die IGS Roderbruch auf der IdeenExpo

Wofür steht die Abkürzung I.S.A.Ac ? – so lautet die Frage am Stand des Jugend forscht Wahlbereiches der IGS auf der IdeenExpo. Die Antwort verrate ich hier einfach mal:

Intelligent Self-sufficient Autonomous Agriculture

Mit diesem, sich selbst versorgenden Garten, hat sich das Team von I.S.A.Ac für den bundesweiten Ideenfang Wettbewerb qualifiziert und den Stand auf der IdeenExpo gewonnen.

Bereits seit Samstag steht Adrian Schoell, Mitbegründer und Entwickler des Projekts, an diesem Messestand und beantwortet fleißig die Fragen der Besucher.Am Sonntag hat er sich auch meinen Fragen gestellt.

Was war denn bisher die am häufigsten gestellte Frage?

Was ist das denn genau?“ (lacht)

Und deine Antwort darauf?

Das ist ein autonomer Garten, das heißt, dass er sich komplett selbst versorgt. Man muss kein Wasser dazugeben, auch keine Energie. Wir arbeiten mit einer Solarplatte und einem 200 Liter Wasserturm.  Unsere Idee dahinter war, dass man einfach was einsät und sechs Monate später wiederkommen und das ernten kann. Ganz soweit ist das Projekt noch nicht, aber es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.

Das klingt vielversprechend. Heißt aber auch, das Projekt ist noch nicht abgeschlossen. Ist das denn hier der erste Prototyp oder wie viele sind schon kaputtgegangen?

(lacht) „Sehr oft ist schon etwas kaputtgegangen! Unter anderem hatten wir mal einen Brand im Relais (elektrische Schaltung). Dann mussten wir die auseinander nehmen, haben die Schaltpläne geändert und alles wieder umgebaut. Sowas gab es sehr oft. Wir haben schon lange am Garten gearbeitet und in der Zeit ist viel passiert.

Wie funktioniert die Bewässerung des Gartens? 

Das funktioniert quasi über einen Erdwiderstandsmesser, der misst die Feuchtigkeit des Bodens, indem er die Leitstärke prüft. Dadurch kann man sagen wie nass der Boden ist und wenn der zu trocken ist, fließt automatisch Wasser nach bis es wieder nass genug ist.

Eine Frage, die sicherlich auch häufig kommt, wenn ich mir den Garten jetzt nach euren Plänen für zuhause nachbauen möchte, was kostet mich das?

„Wir sind bei einem Preis von ungefähr 190 €. Das ist auch von uns ein Ziel gewesen, es möglichst kostengünstig zu gestalten um es für jeden verfügbar zu machen. Mit den nötigen Schaltplänen und unseren Skripts kann man das eigentlich gut nachbauen.

Ihr seid noch bis Sonntag auf der IdeenExpo. Was erhoffst du dir noch von der Zeit auf  hier auf der Messe?

Ich erhoffe mir, dass wir noch ein paar Kontakte zu anderen Schulen schließen, die auch mit ihren Ideen beim Wettbewerb gewonnen haben um Ideen auszutauschen und vielleicht auch die Jugend-forscht-Gruppen ein bisschen mehr zu vernetzen. Eventuell auch mit externen Sponsoren ins Gespräch zukommen. Damit wir für zukünftige Projekte mehr Förderung kriegen. Momentan werden wir schon vom Förderverein IG Solar großzügig unterstützt und dafür sind wir auch sehr dankbar, dennoch wäre es schön den Jugend forscht Wahlbereich über die IdeenExpo auszubauen und größer zu machen.

Die IdeenExpo geht noch bis zum 18. Juni und genau so lange sind Adrian und sein Team auf der Messe vertreten. Der Eintritt ist frei also schaut doch mal vorbei und überzeugt euch selbst vom Garten der Zukunft.